Kurzantwort
Eine Terrassenbeschattung sollte nach den tatsächlichen Nutzungszeiten geplant werden. Die Grundfläche allein sagt nicht, wo der Schatten morgens, mittags oder abends liegt.
Ausrichtung und Nutzungsfenster
Eine Westterrasse hat am späten Nachmittag flach einfallende Sonne. Ein hoch liegender Schirm wirft seinen Schatten dann weit seitlich. Auf einer Südterrasse ist zur Mittagszeit eine andere Geometrie relevant.
Daher werden die wichtigsten Monate und Zeitfenster zuerst festgelegt.
Hindernisse richtig nutzen
Gebäude, Mauern und Bäume können vorhandenen Schatten liefern. Gleichzeitig begrenzen Türen, Fenster, Dachkanten oder Leuchten die mögliche Position und Öffnung eines Systems.
Eine gute Planung kombiniert vorhandene und neue Schattenflächen, statt alles pauschal zu überdecken.
Systeme nicht isoliert vergleichen
Schirm, Markise, Segel oder Pergola lösen unterschiedliche Aufgaben. Wichtig sind Flexibilität, baulicher Eingriff, Windverhalten, Regenanspruch, Pflege und die gewünschte architektonische Wirkung.
Prüfliste
Diese Angaben sollten vorliegen
- Himmelsrichtung
- Nutzungszeiten
- Terrassenmaß
- Fotos aus mehreren Blickwinkeln
- Türen und Fassaden
- Untergrund
- Windlage
- Regenschutzwunsch
Weitere Grundlagen finden Sie im Ratgeber. Wenn Sie die Angaben bereits haben, können Sie direkt den Projekt Vorcheck nutzen.